Medienmitteilung
Abstimmung vom 11. März 2012:
Schweizer Casino Verband unterstützt Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger
Zwecke – unterschiedliche Regelungen von Casinos und Lotterien sind anzupassen – Casinos Internet-Spiele zu gestatten.
Bern, 17. Januar 2012. Der Schweizer Casino Verband (SCV) unterstützt den Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke, über den am 11. März 2012 abgestimmt wird. Bei Annahme der Vorlage ist eine zeitgemässe Trennung der Regelung für Casino-Spiele und Lotterie-Spiele zu schaffen. Zudem müssen die Casinos künftig wie die Lotteriegesellschaften ebenfalls Spiele im Internet anbieten dürfen. Die bewährte Regelung für die Spielbanken ist zu erhalten.
Wie auch Bundesrat, National- und Ständerat unterstützt der SCV den Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke.
Bei Annahme des Bundesbeschlusses ist unverzüglich die veraltete Regelung über die Lotterien und Wetten aus dem Jahre 1923 anzupassen. Durch die technologische Entwicklung nähern sich Casino-Spiele und Lotterie-Spiele immer weiter an. Deshalb ist auf Gesetzesstufe eine klare Abgrenzung der Regelung von Casino-Spielen und von Lotterie-Spielen zu schaffen, die dieser Entwicklung Rechnung trägt.
Den Schweizer Spielbanken ist es heute gesetzlich verboten ihr Angebot im Internet anzubieten. Im Gegensatz dazu dürfen die schweizweit tätigen Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande ihre Spiele im Internet anbieten. Um diese Ungleichbehandlung aufzuheben ist es den Schweizer Casinos ebenfalls zu ermöglichen, ihre Angebot im Internet anzubieten. Selbstverständlich sind gleichzeitig wirkungsvolle gesetzliche Massnahmen gegen die Spielsucht zu erlassen.
Die geltende Regelung für die Spielbanken, die im Jahr 2000 nach einer Volksabstimmung in Kraft getreten ist, hat sich bewährt und muss erhalten bleiben. Die geltende Regelung für die Spielbanken stellt sicher,
- dass jährlich rund eine halbe Milliarde Franken Abgaben der Casinos in die AHV und an die Kantone fliessen,
- dass die 2200 Arbeitsplätze der Casinobranche erhalten bleiben und
- dass die Spielsucht weiterhin wirkungsvoll bekämpft wird. Die Spielbanken sperren jedes Jahr rund 3000 Personen vom Spielbetrieb aus (Total über 20'000 Spielsperren).
Weitere Auskünfte:
Marc Friedrich, Geschäftsführer Schweizer Casino Verband
Tel. 031 332 40 22, Natel 079 279 39 62

